Provisionsmanager

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Der Provisionsmanager ist das wichtigste Tool, um die Provisionssätze für deine PartnerInnen festzulegen und zu verwalten. In diesem Artikel erfährst du, wie das Tool funktioniert, wo du es findest und welche wichtigen Bereiche es gibt.

Was ist der Provisionsmanager und wo findest du ihn?

Der Provisionsmanager gibt dir volle Kontrolle über deine Provisionszahlungen. Du kannst:

  • Standardprovisionssätze für dein Programm festlegen.

  • Einzelnen PartnerInnen oder Partnergruppen höhere oder individuelle Provisionssätze zahlen.

  • Kampagnen und Provisionssätze für bestimmte Angebote detailliert planen.

  • Alle aktuellen, zukünftigen und bisherigen Provisionssätze ansehen.

So kannst du deine Provisionsstrategie auf deine Unternehmensziele abstimmen und schnell auf neue Wachstumschancen reagieren.

Du findest ihn auf der Plattform unter Provision > Regeln > Provisionsmanager.

Wichtig

PartnerInnen müssen mindestens 7 Tage im Voraus über jegliche Änderung mitgeteilt werden. Provisionen dürfen maximal um 20 % reduziert werden und nur einmal innerhalb von 30 Tagen. Du kannst deine PartnerInnen ganz einfach über das Communication Center informieren.

Die wichtigsten Bereiche des Provisionsmanagers

Der Provisionsmanager ist in drei Tabs unterteilt:

  • Provisionsgruppen: Lege die Standard-Provisionsstruktur und -logik für dein Programm fest.

  • Publisher-Provisionssätze: Erstelle individuelle Provisionssätze für einzelne PartnerInnen oder Gruppen und plane Änderungen im Voraus.

  • Timeline: Sieh dir alle vergangenen, aktuellen und geplanten Provisionssätze für ausgewählte PartnerInnen an.

Provisionsgruppen vs. Publisher-Provisionssätze

Wenn du noch keine Erfahrung mit Provisionen hast, kann das Setup anfangs etwas komplex erscheinen. Wichtig ist, den Unterschied zwischen Provisionsgruppen und Publisher-Provisionssätzen zu verstehen und zu wissen, wann du welche verwenden solltest. Beide Features greifen ineinander, dienen jedoch unterschiedlichen Zwecken.

Provisionsgruppen

Provisionsgruppen bilden die Grundlage deiner Provisionsstruktur. Sie werden automatisch anhand vordefinierter Bedingungen in deinem Programm angewendet und legen fest, wie sich dein Programm verhält, sobald eine Transaktion validiert wird.

Provisionsgruppen:

  • Werden automatisch auf Basis von Transaktionsbedingungen wie Produktkategorie oder Kundentyp angewendet.

  • Bestimmen die Kernstruktur deines Programms.

  • Sorgen für konsistente, regelbasierte Auszahlungen.

  • Sind für alle PartnerInnen im Programm sichtbar.

Beispiel

Du kannst unterschiedliche Provisionsgruppen erstellen, zum Beispiel:

  • 8 % für neue KundInnen, aber 5 % für wiederkehrende KundInnen

  • 10 % für Schuhe, aber 5 % für Handtaschen

Diese Regeln gelten standardmäßig für alle PartnerInnen. Du kannst jedoch auch individuelle Publisher-Provisionssätze für einzelne PartnerInnen festlegen.

Publisher-Provisionssätze

Publisher-Provisionssätze sind optionale Anpassungen für ausgewählte PartnerInnen. Sie ändern nicht die grundlegende Provisionsstruktur deines Programms, sondern passen lediglich die finale Auszahlung für diese PartnerInnen an.

Publisher-Provisionssätze:

  • Gelten nur für bestimmte PartnerInnen.

  • Ändern weder die Provisionsstruktur deines Programms noch die regelbasierten Bedingungen.

  • Dienen dazu, strategische PartnerInnen oder zusätzliche Sichtbarkeit zu vergüten.

  • Sind nur für PartnerInnen sichtbar, die diesem Publisher-Provisionssatz zugeordnet wurden.

Warum die Unterscheidung wichtig ist

Damit dein Programm transparent und planbar bleibt, solltest du Provisionsgruppen und Publisher-Provisionssätze klar voneinander trennen. Wenn beide gleich behandelt werden, kann das zu folgenden Problemen führen:

  • Unerwartete Provisionszahlungen.

  • Unklare Ergebnisse in der Timeline-Ansicht.

  • Verstöße gegen Plattformregeln, z. B. bei Kündigungsfristen oder Limits für Provisionssenkungen.

Provisionsgruppen legen die Grundstruktur fest. Publisher-Provisionssätze ermöglichen zusätzliche Zahlungsanpassungen für einzelne PartnerInnen. So bleibt dein Programm für alle Beteiligten übersichtlich und nachvollziehbar.


FAQ

Wozu dient der Provisionsmanager?

Im Provisionsmanager definierst, planst und verwaltest du alle Provisionssätze für dein Programm. Dazu gehört die Standardstruktur (Provisionsgruppen) und individuelle Sätze für einzelne PartnerInnen.

Kann ich den Provisionssatz jederzeit ändern?

Ja, solange du die Plattformregeln beachtest. PartnerInnen müssen mindestens 7 Tage im Voraus über neue Änderungen informiert werden. Kürzungen sind auf maximal 20 % begrenzt und dürfen nur einmal alle 30 Tage erfolgen. Über das Communication Center kannst du deine PartnerInnen über Änderungen schnell und einfach informieren. Erfahre hier, wie es funktioniert.

Was ist der Unterschied zwischen einer Provisionsgruppe und einem Publisher-Provisionssatz?

Provisionsgruppen legen die Grundstruktur deines Programms fest. Publisher-Provisionssätze hingegen gelten nur für einzelne PartnerInnen und wirken sich nicht auf deine Provisionsgruppen aus.

Kann ich Kampagnen erstellen oder vorübergehende Provisionserhöhungen festlegen?

Ja. Mit Publisher-Provisionssätzen kannst du zeitlich begrenzte Provisionserhöhungen für einzelne PartnerInnen oder Partnergruppen festlegen.

Ist für flexible Bedingungen ein technisches Setup erforderlich?

Für die meisten Bedingungen ist kein zusätzliches Setup erforderlich. Benutzerdefinierte Parameter sind jedoch nur in Advanced-Plänen verfügbar und müssen in dein Tracking integriert werden.