In diesem Artikel erfährst du, welche verschiedenen Provisionsmodelle du auf Awin einrichten kannst. So kannst du deine Provisionsregeln gezielt an dein Unternehmen anpassen.
Provisionstypen für deine PartnerInnen
Bei Awin kannst du aus drei Provisionmodellen wählen:
Kosten pro Abschluss (CPA)
Kosten pro Lead (CPL)
Kosten pro Klick (CPC)
Kosten pro Abschluss
CPA ist der Betrag, den du einem/einer PartnerIn zahlst, wenn er/sie einen Sale generiert. Du kannst ihn entweder als Prozentsatz des Bestellwerts oder als festen Betrag festlegen.
So funktioniert CPA
Prozentuale CPA: Du zahlst einen Prozentsatz des gesamten Bestellwerts. Dadurch steigt die Provision mit dem Warenkorbwert und motiviert PartnerInnen, höhere Sales zu generieren.
Fester CPA-Wert: Du zahlst für jeden Sale einen festen Betrag, unabhängig vom Bestellwert. Das erleichtert deine Planung und sorgt für stabile Kosten.
Wann du CPA nutzt
CPA eignet sich gut, wenn du PartnerInnen direkt für den generierten Umsatz belohnen möchtest. Es bietet dir Flexibilität, um:
KundInnen mit einem höheren Bestellwert zu gewinnen.
Unterschiedliche Provisionen für einzelne Partnertypen festzulegen.
Deine Provisionen ganz einfach basierend auf der Performance oder an bestimmte Angebotsphasen anzupassen.
Tipps zur CPA-Optimierung
Erstelle individuelle Provisionsgruppen, um je nach Partnertyp oder Zielgruppenwert unterschiedliche Provisionen anzubieten.
Verwende benutzerdefinierte Regeln, um gezielt die Kundengewinnung, höhere Warenkorbwerte oder bestimmte Produktkategorien zu belohnen.
Überprüfe die Ergebnisse regelmäßig, um sicherzustellen, dass deine CPA-Einstellungen zu deinen übergeordneten Zielen passen.
Kosten pro Lead (CPL)
CPL ist der feste Betrag, den du einem/einer PartnerIn zahlst, wenn er/sie einen qualifizierten Lead generiert, zum Beispiel eine Account-Registrierung, eine Newsletter-Anmeldung oder ein ausgefülltes Formular.
Um CPL zu nutzen, stelle den Transaktionstyp auf Lead. CPL wird immer als fester Betrag gezahlt, da es keinen Verkaufswert gibt, von dem ein Prozentsatz berechnet werden kann.
So funktioniert CPL
Feste Provision: PartnerInnen erhalten für jeden gültigen Lead denselben Betrag. Wenn du zum Beispiel 3 € pro Lead festlegst, verdienen sie 3 €, sobald ein von ihnen vermittelter User die ausgewählte Aktion abschließt.
Planbare Kosten: Da CPL nicht vom Bestellwert abhängt, lässt sich dein Budget einfacher planen und die Performance leichter messen.
Klare Definitionen: Achte darauf, dass deine Lead-Kriterien klar definiert sind (z. B. verifizierte E-Mail, ausgefülltes Profil), damit deine PartnerInnen wissen, was genau als qualifizierter Lead gilt.
Wann du CPL nutzt
CPL eignet sich besonders, wenn du Folgendes steigern möchtest:
Newsletter-Anmeldungen
Testaktivierungen
Account-Erstellungen
Jegliche Pre-Sale-Aktivität, die deine Zielgruppe oder Pipeline wachsen lassen.
Es ist zudem besonders sinnvoll, wenn du planbare Kosten und eine einfache Provisionsstruktur möchtest.
Eine CPL-Kampagne einrichten
Wie du eine CPL-Kampagne einrichtest, hängt von deinem Setup und deiner E-Commerce-Plattform ab. Kontaktiere uns gerne, falls du professionellen Support brauchst. Falls du bereits eine feste Ansprechperson bei Awin hast, wende dich bitte direkt an sie. Falls nicht, kannst du unser Support-Team jederzeit über das Kontaktformular erreichen.
Tipps zur CPL-Optimierung
Lege klare Validierungsregeln fest, damit deine PartnerInnen wissen, was genau als qualifizierter Lead gilt.
Kombiniere CPL- und CPA-Kampagnen mit getrennten Provisionsgruppen, wenn du sowohl Leads als auch Sales steigern und entsprechend belohnen möchtest.
Nutze die Partner Discovery, um PartnerInnen zu finden, die auf Lead-Generierung spezialisiert sind. Suche nach Lead-Generierung oder wähle in den Filtern die entsprechende Kategorie aus. So findest du schnell PartnerInnen, die bereit sind, auf CPL-Basis zu arbeiten. Wir empfehlen außerdem, PartnerInnen direkt zu kontaktieren, um CPL-Kampagnen zu besprechen und zu vereinbaren.
Kosten pro Klick
Verfügbarkeit je nach Plan
Das CPC-Kampagnen-Tool ist nur für KundInnen von Awin Accelerate und Advanced verfügbar.
CPC ist der Betrag, den du einem/einer PartnerIn für jeden gültigen Klick zahlst, den er/sie für deine Kampagne generiert. CPC-Kampagnen können entweder eigenständig oder parallel zu CPL- und CPA-Kampagnen laufen. Wenn mehrere Kampagnen parallel laufen, erhalten PartnerInnen für jede aktive Kampagne eine Provision, sofern du nichts anderes festlegst.
Wie funktioniert CPC?
Vergütung pro Klick: PartnerInnen erhalten einen festen Betrag, sobald ein User auf das verlinkte Werbemittel klickt.
Flexibles Setup: CPC-Kampagnen können entweder allgemein für dein gesamtes Programm gelten oder werbemittelspezifisch sein. In diesem Fall gilt der CPC-Satz nur für ein ausgewähltes Werbemittel anhand seiner creativeID.
Tägliche Berechnung: Die Klickprovision wird täglich um 2:00 Uhr berechnet. Klicks, die zwischen Mitternacht und 2:00 Uhr erfasst werden, werden dem Vortag zugerechnet.
Wann solltest du CPC nutzen?
CPC eignet sich besonders gut für folgendene Ziele:
Den Traffic auf deiner Website in wichtigen Verkaufsphasen (z. B. Black Friday oder Weihnachten) steigern.
Neue PartnerInnen testen, bevor du zu CPA- oder CPL-Modellen wechselst.
Mehr Sichtbarkeit für bestimmte Werbemittel, Placements oder Kampagnen.
Planbare Kostenstrukturen für die Traffic-Generierung.
CPC ist besonders hilfreich für PartnerInnen, die sich auf Traffic mit hoher Reichweite oder Content-Placements konzentrieren, bei denen Klicks im Mittelpunkt stehen.
Tipps zur CPC-Optimierung
Um das Beste aus deinen CPC-Kampagnen herauszuholen und sie kosteneffizient und leicht zu verwalten, beachte die folgenden Best Practices:
Wähle die richtigen PartnerInnen: Es kann immer nur eine CPC-Kampagne pro PartnerIn gleichzeitig laufen. Wähle sie daher sorgfältig aus.
Lege monatliche Limits fest: Nutze das monatliche Budgetlimit, um deine Ausgaben im Blick zu behalten und deine Kosten besser zu planen.
Verwende Planungsoptionen: Erstelle geplante Kampagnen, um die Performance zu testen oder saisonale Werbeaktionen durchzuführen. Oder nutze fortlaufende Kampagnen für kontinuierliche Sichtbarkeit.
Nutze werbemittelspezifische Kampagnen: Verknüpfe die CPC-Logik über die creativeID mit einem bestimmten Werbemittel und achte darauf, dass PartnerInnen das richtige Werbemittel nutzen, um ein genaues Tracking sicherzustellen.